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Die kleine Himmelsleitergeschichte

Unter dieser Überschrift findet sich ein Artikel in dem Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Himmelsleiter-Stuttgart.

Der Ort liegt nördlich von Stuttgart und die Kirchengemeinde umfasst die Orte Rot, Freiberg und Mönchfeld. Anlässlich der Osterfeierlichkeiten 2020 erschien eine Sonderausgabe, die unter anderem die Ostergeschichte von der Auferstehung Christi in einer modernen zeitnahen Version interpretieren sollte.  

Im Kern ging es darum, dass nach der Auferstehung das Grab leer war. Hatten die Jünger trotz der Bewachung durch die Truppen von Pilatus den Leichnam stehlen können? Lag ein Diebstahl vor?

Um diese Geschichte zu erzählen nahm der Verfasser zum Einstieg Bezug auf „unseren“ Himmelsleiterweg und den Diebstahl der Wegmarkierungen. Eine gewagte Kurve wie wir meinen, aber trotzdem eine nette Geschichte.

Der auf den Wanderweg bezogene Teil soll hier wiedergegeben werden:

Was können die Folgen eines Diebstahls sein? Vor etwa 2 Jahren wurden die Wegmarkierungen vom Himmelsleiterweg in Brohl-Lützing, einem Ort am Rhein in Rheinland-Pfalz, von Souvenirjägern entwendet, sodass wanderfreudige Menschen in die Irre geleitet wurden und den steilen Himmelsleiterweg nicht mehr finden konnten. Das Ziel wurde nicht erreicht, und so fand manche Wanderung ein jähes Ende. Sorgen um einen Diebstahl trieben auch Menschen vor 2000 Jahren um, …

Da diesem Artikel auch ein Foto von dem Teilstück „Entlang der Levada“ in der Mühlenwiese beigefügt wurde, lässt sich vermuten, dass eine Wandergruppe aus dieser Kirchengemeinde den Weg gelaufen ist.

Es liegt auf der Hand, dass die Wanderer aus der Pfarrei Himmelsleiter sich diesen Weg mit dem klangvollen Namen gezielt ausgesucht haben. Ebenso kann man nachvollziehen, dass die wunderschöne Wegmarkierung einen besonderen Reiz auf ein Souvenir auslöste.

Wenn es sich bei der Kirchengemeinde um eine katholische Pfarrei handeln würde, wäre es weiter denkbar, dass der Schilderklau bei der Beichte gesühnt worden wäre. So lässt die kleine Himmelsleitergeschichte noch ein paar Geheimnisse darüber offen, wie diese in den Gemeindebrief gelangen konnte.

Die „Souvenirs“ sind übrigens für 2 Euro käuflich zu erwerben und ersparen den Wegewarten damit viel Arbeit und den Wanderern manchen Frust.  

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